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Rechte Ideologien in Naturschutz & ökologischer Landwirtschaft - LEIDER ABGESAGT!

Historische Wurzeln und aktuelle Entwicklungen Vortrag und Diskussion mit Andreas Speit

LEIDER ABGESAGT!

Am 25.3.2020 um 19 Uhr wird Andreas Speit (Journalist, Rechtsextremismusexperte) im Gasthaus zur Mühle in Dörverden/Westen zu Gast sein.

Rassistischer Terror ist kein neues Phänomen! In der Bundesrepublik haben rechter Terror, rassistische Gewalttaten, Antisemitismus, Diskriminierung von Minderheiten, Sexismus und Homophobie eine jahrelange Kontinuität.

Seit den 1990er Jahren steigen die Opferzahlen rechter Gewalt stetig an. Der sogenannte „NSU“ hat, eingebettet in ein weites Netzwerk, jahrelang Mordanschläge auf Menschen verübt. Die Berichterstattung vieler Medien und die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden waren rassistisch geprägt.

Der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, der antisemitische Anschlag in Halle und der rassistische Massenmord in Hanau sind nur die bekanntesten Fälle der vergangenen Monate. Diese Taten werden von rechten Ideologien, welche ebenso in der Mitte der Gesellschaft vertreten sind, gespeist und befeuert. Auch die rassistische Rhetorik der AfD in den Parlamenten bietet den Nährboden für diese Handlungen.


Diesen Zustand werden wir nicht länger akzeptieren.

Wir alle können etwas tun!

Setzten wir uns gemeinsam ein für eine tolerante, offene Gesellschaft, in der sich alle Menschen willkommen und geborgen fühlen können.


Hierfür ist es notwendig sich mit rechten Ideologien auseinanderzusetzen, sie frühzeitig zu erkennen und ihnen in unserer unmittelbaren Umgebung keinen Platz zu geben.


Am 25.3.2020 um 19 Uhr wird Andreas Speit (Journalist, Rechtsextremismusexperte) im Gasthaus zur Mühle in Dörverden/Westen zu Gast sein.

(weitere Gäste: Vertreter*innen von Bioland e.V., Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, Demeter im Norden)


Solange es Ökobewegungen gibt, werden dieselben Themen auch im Sinne rechter Ideologien ausgelegt. Immer wieder wurde und wird Naturschutz zu „Heimatschutz“ umgedeutet und eine regionale Ernährung als zuträglich für einen „gesunden deutschen Volkskörper“ propagiert.

Seit mehreren Jahren nutzen junge Rechtsextreme die Besiedlung von ländlichem Raum als politische Strategie, um ihre menschenfeindliche Weltanschauung auszuleben und zu verbreiten. Dort betreiben sie traditionelles Handwerk, bringen sich in örtliche Vereine und die Lokalpolitik ein und engagieren sich im Naturschutz und Ökolandbau.

Um dieser Vereinnahmung von Rechts in ökologischen Themenfeldern entgegenzuwirken, bedarf es der Auseinandersetzung mit den Hintergründen und der eigenen Position.

Der Rechtsextremismusexperte Andreas Speit wird in seinem Vortrag über die historischen und aktuellen Zusammenhänge aufklären. Außerdem werden wir Erfahrungsberichte von Gästen hören und darüber diskutieren, wie wir uns deutlich von rechten Ansätzen distanzieren können.


Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Die Veranstaltung wird unterstützt von Forum Zukunft und WABE - für Demokratie und Zivilcourage und dadurch mit Mitteln des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.


Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen.